Kommende /vergangene Events

Da im Bauernhaus keine Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen, sind Ersatz-Veranstaltungsorte gesucht!


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Die Geschichte des Schönbergareals ab dem 2. Weltkrieg

Während dem 2. Weltkrieg war die Armee Nutzniesserin des Herrenstocks. 1943 ging die ganze Liegenschaft in den Besitz der Stadt Bern über. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie Eigentum der Familie von Fischer. Seit die Stadt Bern das Gut gekauft hat, wurden keine grösseren Umgestaltungen mehr vorgenommen. Der Grund dafür ist unter anderem, dass der Erwerbsvertrag von 1943 ganz klar festhält, dass eine rein spekulative Ausbeutung der Liegenschaft zu verhindern sei und dass die öffentlichen Interessen gewahrt sowie das schöne Landschaftsbild erhalten werden müssen.

Wie schon zuvor, dienten die Liegenschaften nach dem 2. Weltkrieg in erster Linie als Wohnungen. Das alte Bauerhaus hingegen wurde weiterhin zweckgemäss genutzt. So sind beispielsweise zurzeit im Stall immer noch Pferde einquartiert. Ein anderer Teil des Bauernhauses diente als Schreinerei. Auch dieser Teil ist nach wie vor erhalten. Trotz seiner steten Nutzung wurden keine Renovationen am Gebäude vorgenommen. Der nicht vom Verein “Kultur- und Naturoase Paradisli“ renovierte Teil des Hauses ist darum heute in einem relativ schlechten Zustand.

Im Wohnteil des Hauses lebte bis Januar 1996 eine für ihre Blumensträusse bekannte Frau Gerber. Wie wir gehört haben, habe sie die schönsten Blumensträusse von Bern gemacht. Nach Frau Gerbers Auszug mieteten Ruth Margot und Marianne Bissegger die beiden Wohnungen an der Frontseite. Sie nutzten die Räumlichkeiten als Ateliers.

Knapp zwei Jahre später, im November 1997, verliessen die beiden Frauen das Bauernhaus und Bänz Margot wurde neuer Mieter der oberen Wohnung. Unten zog Christian Knorr ein. Zu diesem Zeitpunkt waren die Wohnungen in einem miserablen Zustand: An diversen Stellen hing der Putz herunter und viele Mauern waren dem Zusammenbruch nahe. Der Boden liess sich wie ein „Weihnachtspäckli” öffnen: Die erste Schicht bestand aus einem Linoleumboden, darunter kamen gehörig Dreck und alte Zeitungen hervor und dann noch ein Spannteppich. Zuletzt fand man wunderschöne alte Parkett, Riemen- und Sandsteinböden. Diese wurden repariert. Auch der verwilderte Garten wurde wieder hergerichtet. Ungefähr ein Jahr dauerte dieser erste Abschnitt der Instandsetzung. Als Folge davon wurde im damaligen Mietvertrag der Begriff „Atelier“ in „Wohnatelier“ umgewandelt.

- Die letzen 10 Jahre










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