Kommende /vergangene Events

Da im Bauernhaus keine Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen, sind Ersatz-Veranstaltungsorte gesucht!


Wöchentliche Veranstaltungen


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Resistance.
[Dieser und die 2 folgenden Artikel wurden im November 07 geschrieben]

In letzter Zeit wurde wiederholt und fälschlicherweise behauptet, unser Mietverhältnis sei seit dem 30. Juni 2007 beendet. Es wurde uns vorgeworfen, wir seien illegale Besetzer. Wir stehen jedoch noch immer in einem legalen Mietverhältnis mit der Stadt Bern. Unsere Abmachung mit der Stadt war, dass wir mindestens bis zur Baubewilligung bleiben dürfen. Das wurde so schriftlich in unserem Mietvertrag festgehalten. Erstens trägt dieser den klaren Titel “Mietvertrag für Zwischennutzung”, zweitens steht im Vertrag fettgedruckt: “Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei der Vermietung eindeutig um eine Zwischennutzung bis zum Erhalt der Baubewilligung respektive Umbau handelt.”

Mit dem Zusatz “Das Mietverhältnis beginnt am 1. Dezember 2006 und dauert fest bis am 30. Juni 2007″ wurde abgemacht, dass das Mietverhältnis sicher bis zum 30. Juni 2007 bestehe, dieses jedoch nicht zwangsweise dann enden muss. Deshalb wurde die Formulierung “dauert fest bis am 30. Juni 2007″ und nicht “endet am 30. Juni 2007″ gewählt.

Falschaussage von Frau Hayoz: In den Telebärn-News vom 5. November 2007 behauptet Frau Hayoz, im Mietvertrag stehe “spätestens bis zum Erhalt der Baubewilligung”. Diese Aussage ist offensichtlich falsch. Nirgends im Vertrag taucht das Wort “spätestens” auf. Hingegen stehen die Wörter “ausdrücklich” und “eindeutig” im oben zitierten Satz.
Schauen Sie sich den Vertrag an und entscheiden Sie selbst!


Petition

Am Donnerstag, dem 1. November 2007, übergaben wir dem Stadtrat unsere Petition. Über 6000 Sympathisanten bezeugten mir ihrer Unterschrift Ihre Solidarität. Für die Übergabe inszenierten wir eine kleines Theater: Das Bild des lebenden Paradislis wurde auf der einen und das Bild einer resignierten, frustrierten Jugend auf der anderen Seite wiedergegeben. Ein Wegweiser stand davor. Die Stadträte konnten wählen zwischen einer farbenfrohen Zukunft oder einer grauen in der Eigeninitiative und Kreativität mit Beton belohnt wird.


Überbauung Schönberg
Öffentlicher Park oder Privatgarten?

Der einmalige und öffentlich zugängliche Schönbergpark soll überbaut werden. Die Stadt Bern plant hier Wohnungen “gehobenen Standards” zu bauen. Die Baubewilligung wurde vom Regierungs- statthalter Alec von Graffenried in erster Instanz gewährt. Denkmal- schützerische und öffentliche Anliegen wurden allerdings zu wenig beachtet. Deshalb wurde das Bewilligungsverfahren an die zweite Instanz, die kantonale Baudirektion, weitergezogen.

Brisant, denn die Stadt Bern blitzte bereits einmal zuvor nach jahrelangem Verfahren ab. Das Baugesuch der Stadt Bern von 1997 wurde 2003 vom Verwaltungsgericht - der dritten Instanz - schliesslich abgewiesen. Die Stadt Bern wollte gleich das ganze denkmalgeschützte Bauernhaus niederreissen. Das liess das Gericht nicht zu.

Nun soll das denkmalschützenswerte Haus - wenn schon nicht niedergerissen - dann zumindest ausgehöhlt werden. Dagegen wehren wir uns. Und dagegen, dass ein so wunderschöner Park, der bis anhin allen Bernerinnen und Bernern der Naherholung diente, einigen Privatgärten und Luxus-Wohnungen weichen soll.

Die Beschwerde wurde von insgesamt 4 Parteien - darunter auch der Verein Paradisli - an die kantonale Baudirektion weitergezogen. Gemäss dem uns von der kantonalen Baudirektion vorliegenden Brief vom 13. November 2007 ist der Entscheid ab März 2008 zu erwarten.



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