Kommende /vergangene Events

Da im Bauernhaus keine Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen, sind Ersatz-Veranstaltungsorte gesucht!


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Die letzten 10 Jahre

Mit der zunehmenden Nutzung des Gebäudes – zu Beginn vor allem als Probelokal und Treffpunkt – entstand die Idee, nicht nur die zwei Wohnungen zu beleben, sondern auch den Dachstock auszubauen. Im Sommer 2003 wurde dieses Vorhaben mit Hilfe vieler Freiwilliger in die Tat umgesetzt. Zuerst wurden die Wände der zwei kleinen Kämmerchen im Dachstock herausgebrochen. Dann wurde der Dachboden erweitert und eine neue Wand auf der Seite des Tenns erstellt. Weiter wurde das Dach mit schalldämpfenden, wärmeisolierenden Platten ausgekleidet. Diese Isolation wurde mit Rücksicht auf die Raumästhetik zwischen den Dachbalken installiert, so dass diese sichtbar bleiben. Als nächstes musste der Boden hergerichtet, geschliffen und neu versiegelt werden. Auch alle Wände wurden gestrichen. Dann erfolgten die Abtrennung des Lagerräumchens und darin der Einbau einer Dusche. Zum Schluss wurde die Bar erstellt. Alle diese Arbeiten wurden unter Beihilfe von Architekten, Statikern und gelernten Bauprofis ausgeführt. Der Dachstock hat sich zu einem geschmackvollen Raum gewandelt und wird von Musikern für seine hervorragende Akustik geschätzt.

Auch in den Räumlichkeiten im ersten Stock wurde renoviert. Es wurde eine Wand teilweise herausgebrochen und so ein neuer Durchgang zwischen „Wohnzimmer“ und Küche geschaffen. Die Kücheneinrichtung wurde teilweise ersetzt und die ganze Wohnung neu gestrichen. Mit dem vorübergehenden Beherbergung der autonomen Schule denk:mal wurde die erste Etage definitiv als Wohnung aufgegeben und das frühere Schlafzimmer zum Büro umfunktioniert.

Im Erdgeschoss wurden sämtliche Wände, Decken, Türen und Böden geschliffen und/oder bemalt. Ein Ziel war es dabei, möglichst viel Holz der alten Bausubstanz wieder sichtbar zu machen. Der Gewölbekeller, der früher als Lagerraum für Wein und Gemüse diente, wurde bisher nicht gross umgebaut. Er dient nach wie vor hauptsächlich als Lagerraum für Gemüse und zur Überwinterung der Pflanzen.

Erst vor Kurzem wurde einer der beiden Ställe renoviert. Alle Wände darin wurden gestrichen und ein Holzlaminatboden verlegt. Wir haben hier doppelte Fenster eingesetzt, um den Raum schallschutztechnisch zu isolieren. Die Schreinerei, die sich früher dort befand, haben wir gezügelt. Die zukünftige Nutzung dieses Raumes ist noch nicht klar definiert. Denkbar wäre u.a. die Nutzung als Musik-Bistro oder Quartierladen.

In den letzten Jahren wurde zudem viel Zeit in den Garten investiert. Es wurden neue Beete angelegt, viele neue Pflanzen gesetzt und dekorative Elemente wie ein Steingarten in die Gartenstruktur eingefügt. Zeugen von diesem jahrelangen Schaffen sind unter anderem auch die Bananenpalme auf der Südseite des Hauses oder die mittlerweile 10 m hohe Tanne beim Brunnen.

Die erwähnten Erneuerungen und Umbauten wurden allesamt von Freiwilligen ausgeführt. Bei diesen Arbeiten haben alle Beteiligten viel gelernt. Man ist sich gegenseitig näher gekommen und hat Freundschaften geschlossen. Diese von Anfang an verankerte Ideologie lässt uns plötzlich auftauchende, persönliche Tiefs stets mit dem Wissen um eine gegenseitige Verbundenheit meistern.










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