Kommende /vergangene Events

Da im Bauernhaus keine Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen, sind Ersatz-Veranstaltungsorte gesucht!


Wöchentliche Veranstaltungen


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25. April 2008

Paradisli fliegt (raus) …

und bleibt!

Unser schönes, geliebtes Haus steht jetzt zwar leer …
Das Schwert ist aus der Hand gegeben …
Wir klingen und leuchten aber trotzdem! weiterhin! (und -her)

Wo auch immer das Paradisli in nächster Zeit anhält, an ebenso zauberhaften Veranstaltungsorten, oder auf der Strasse: Besucht es! Unterstützt es! Geniesst es!
Sein Geist lebt. Hier in Bern.

Und bald finden wir vielleicht einen neuen Ort, wo es landen will, um dauerhaft zu bleiben…


24. April 2008

Unrecht mit Frau Hayoz

Frau Hayoz legt im Nachhinein Verträge neu aus und respektiert den Sinn von Verträgen nicht. Gerichte drehen das Recht zu ihren Gunsten, indem sie die von uns vorgebrachten Argumente nicht behandeln und im Entscheid sich selbst widersprechen. Was soll man da noch tun?

Dass Frau Hayoz von Recht und Ordnung zu sprechen wagt, während sie diese missachtet, lässt uns unsere Ohnmacht spüren.

Starke Frau, die sich lächelnd dem Willen ihrer Partei fügt, anstatt die Verantwortung ihres Amtes wahrzunehmen.

Wieso kämpfen wir noch juristisch, wenn Recht und Ordnung korrumpierbar sind? Wieso glauben wir an eine faire Demokratie, wenn Karriere der “kratie” wichtiger ist, als die Probleme des “demo”?

Ich weiss es auch nicht. Wahrscheinlich sind wir einfach dumm und naiv.


9. April 2008

Offener Brief an Barbara Hoyoz

Nein, Frau Hayoz - wir sind nicht am “Zwängen”! Nein, Bernhard Eicher - wir veranstalten kein “Theater”! Alles, was wir wollen ist, dass uns unser demokratisches Recht gewährt wird.
Warum das so ist und was für Auswege es geben würde, kannst du im offenen Brief an Barbara Hayoz nachlesen.


3. April 2008

Paradisli-blibt! Demo

Samstag, 5. April, ab 14 Uhr
Aargauerstalden, beim Bärengraben

- gegen die unnötige, vorschnelle und teure Räumung des Paradisli
- gegen Willkür der Liegenschaftsverwaltung
- gegen eine Hayoz-Diktatur
- FÜR freies und buntes Kulturschaffen
- FÜR lebendige Wohnquartiere
- FÜR die Wertschätzung alternativer Lebensweisen als Bereicherung unserer Gesellschaft


2. April 2008

Die Sofa-Aktion von heute Nachmittag

Die Sofa-Aktion auf dem Kornhausplatz war ein Erfolg. Viele Passanten sind zwar häufig etwas scheu und trauten sich nur in einzelnen Fällen näherzukommen oder gar sich zu setzen. Einige - auch ältere Leute - hatten jedoch auch aus kleiner Distanz sichtlich ihre Freude an unserem Freiluft-Wohnzimmer (und -Atelier..)! Seltene Unglückliche haben sich schwarzgeärgert. Aber Bern gehört eben nicht (nur) den “Grauen Herren” und ihren glitzernden Damen…
Die Zusammenarbeit mit dem Wagenplatz Alternative ist eine Riesenfreude! Die Sofa-Aktion wird auch in Zukunft stattfinden: Dem Paradisli wird der Ort genommen - wir werden auf die Strasse gesetzt: also, hier sind wir jetzt. Und alle Mitmenschen sind herzlich dazu eingeladen, sich zu uns zu gesellen. Speziell freuen wir uns auf “Mitgeniesser” anderer Freiräume. Gespräche über die Freiraum-Landschaft Berns zu führen, erscheint uns angesichts der ewig heiklen Situationen nötig. Wie wir wissen, sind wir alle unterschiedlich. Differenzen gibt es zum Teil auch innerhalb der einzelnen Gruppen. Gemeinsamkeiten herauszufinden und Grenzen zu erkennen, auch dafür ist die Sofa-Aktion da.


29. März 2008

Heute Samstag, 29. März, wird
Christine Lauterburg & Friends

um 20.30 Uhr im Paradisli auftreten. Das Wetter und die frühlingshaften Temperaturen lassen es bereits wieder zu, im Garten zu weilen. Eine Vorband vorverzückt..

Umzug fürs Paradisli:

am Samstag 5. April um 14 Uhr
Start am Aargauerstalden (nahe Bärengraben)

Eine Bewilligung wurde bereits eingereicht. Da die Route so gewählt ist, dass der öffentliche Verkehr kaum gestört wird, hoffen wir, dass dem positiven Entscheid aus dem Hause Hügli nichts mehr im Wege steht. Flyer dazu findet ihr im Anhang und demnächst auch auf der Homepage. Wir wollen den buntesten Umzug, den Bern je gesehen hat. Bringt allerlei Farben mit: Gesichtsfarben, Kreiden, Textilfarben. Bringt Fahnen und kreative Aktionen mit. Für eine selbstbestimmte, farbig-vielfältige (Jugend)kultur, für Freiraum und gegen unnötige Präventiv-Massnahmen zum Schaden von Individuen und Gemeinschaft.
Paradisli lebt weiter! So oder so!


28. März 2008

Paradisli macht weiter …

Aufgrund der wohl unumgänglichen Räumung können wir voraussichtlich nicht alle Veranstaltungen wie vorgesehen durchführen. Was genau, wann und wo stattfindet und wie das Paradisli in den kommenden Monaten funktioniert, wird im Moment organisiert. Wir halten euch auf dem Laufenden. Hier auf der Homepage könnt ihr euch jederzeit mit den aktuellsten Infos eindecken.

Da uns ab heute, 28. März, bei Strafe verboten ist, im Haus Veranstaltungen durchzuführen, wird das morgige Konzert von Christine Lauterburg & Friends im Freien stattfinden.


17. März 2008

Christine Lauterburg,

Res Margot & Freunde, spielen am 29. März 2008 im Paradisli für kulturelle Vielfalt in Bern.

Urtümlicher Jodel kombiniert mit modernen Klängen. Seit ihrem Hit-Album „Echo der Zeit“ 1994 ist Christine Lauterburg von der Schweizer Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Für ihr exklusives Solikonzert im Paradisli hat sie alte Weggefährten wie Res Margot und weitere Überraschungsgäste zusammengetrommelt.


6. März 2008



5. März 2008

[Rundbrief:] Liebe Kulturschaffende und dem Paradisli zugewandte Menschen,

Anbei erhaltet Ihr den OsterGruss 2008 und die gestrige Medienmitteilung zur Zulassung der Beschwerde vor dem Verwaltungsgericht des KulturVereins Paradisli. Ihr habt somit die wichtigsten Informationen aus erster Hand.

Die meisten von Euch sind ja sowieso auf der SoliListe.

Worum geht es jetzt?
Es wurde durch neue juristische Fristen viel Zeit gewonnen, sich oben an der Laubegg kulturpolitisch zu positionieren. Das heisst, nach dem Gezwänge der Barbara Hayoz endlich wieder in Ruhe arbeiten zu können in Sachen Kultur.

Unterstützt diese Arbeit mit Besuchen und Soli-Auftritten. Informiert Euch unter www.paradisli.ch .

Lest den richtungsweisenden Kulturessay von Lukas Vogelsang im ensuite 3/08 auf Seite 33.

Wir sollten eine Kulturdebatte beginnen und initiativ für Orte wie das Paradisli Partei ergreifen, denn die kulturelle Vielfalt in der BundesStadt leidet vor allem unter einem: Artensterben.
Meint, sich gegen die seelenlosen “Kultur”-Tempel à la Wankdorf einzusetzen aber zum Beispiel für das “Wasserwerk”.

Aufgeblähte “Kultur”-Monster drücken die engagiert, überzeugt und idealistisch Schaffenden in ihrem tagtäglichen Überlebenskampf an die Wand und schnüren ihnen die Luft ab.

Die von der Politik in der Regel belächelte, sogenannte KleinKultur steht aber letztendlich für die kulturelle Vielfalt, die es braucht, damit das soziale Gefüge hebt. Hier geht es auch um Werte!

In einer BundesKulturStadt muss es Raum für alles haben. Wenn aber die Politik keinen “Handlungsbedarf” sieht und die Interessen der KleinKulturen vernachlässigt, sind gerade die arrivierten Kulturschaffenden aufgefordert Partei zu ergreifen. Denn: auch Ihr habt ‘mal klein angefangen und eine Chance bekommen. Dies in der Regel zu Zeiten, in denen die Mittel für die Kultur nicht Jahr für Jahr gekürzt wurden.


“Paradisli blibt” steht auch für eine neue, ja, vielleicht romantische Jugendkultur.

“Paradisli blibt” steht für eine einzigartige Kulturoase in Bern.

“Paradisli blibt” steht für eine neue Kulturdebatte. Nehmt daran teil.


4. März 2008

Berner Filz von Verwaltungsgericht zurückgepfiffen!

Mit der Gutheissung der Beschwerde vor dem Verwaltungsgericht wird nun hoffentlich auch der breiteren Öffentlichkeit bewusst, wer hier bislang wen zu Unrecht „zwängt”: nämlich Barbara Hayoz den Verein Paradisli und seine kulturelle Aufgabe, die er anstelle der eigentlich verantwortlichen Stadt hier oben gerade für die jungen Menschen wahrnimmt – und das ohne die Stadt etwas zu kosten. Jedenfalls nicht, sofern man die beim Verwaltungsgericht unnötig entstandenen Kosten, die der Steuerzahler aufzuwenden hat, nicht in Betracht zieht.

Im Übrigen ist hinlänglich bekannt, dass die Finanzdirektorin im Gemeinderat bezüglich der Entwicklung auf dem Schönbergareal völlig isoliert da steht und blind entgegen allen demokratischen Gepflogenheiten gegen eine sinnvolle Nutzung vorgeht. Wir fragen uns, welchen Interessen sie dient. Sicherlich nicht denen der Kulturschaffenden in der Bundesstadt Bern.

Zu ihrer eigenen Kultur gehört es, dass sie den Gemeindebeschluss vom 31. Oktober 1943 ignoriert, der zum Inhalt hatte, dass die Gemeinde das Areal deshalb kaufen sollte, um es vor spekulativen Privatinteressen zu schützen. Gedacht wurde auch an eine kulturelle und bildungspolitische Nutzung. Von Fischers hatten sich zudem immer für den Bau einer kleinen Turnhalle in Richtung Bitziusschulhaus ausgesprochen.

Aber nicht nur das! Frau Hayoz hintertreibt die guten demokratischen Sitten, indem sie den klaren Stadtratsbeschluss vom 29. November 2007 ignoriert. Der hat nämlich zum Inhalt, dass der Verein Paradisli die Liegenschaft so lange nutzen kann, bis eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegt, sofern die feuerpolizeilichen Auflagen erfüllt werden. Genau das verhindert sie aber, indem sie mit eingeschriebenem Brief verbietet, eine Fluchttreppe einzubauen, die von aussen nicht sichtbar wäre und die denkmalgeschützte Substanz in keiner Weise gefährden würde. Danach beschwert sie sich wieder öffentlich, die feuerpolizeilichen Auflagen würden nicht erfüllt.

Sowieso ist es sehr bedenklich, wie Frau Hayoz argumentiert. Statt im ehrlichen Dialog Pros und Kontras abzuwägen, schmeisst sie mit Legislaturrichtlinien um sich, die so gummig sind, dass man damit den Bau eines bewohnbaren Atomkraftwerks begründen könnte. „Die Stadt Bern strebt ein vielseitiges und neues Angebot an Wohnraum unter Berücksichtigung der urbanen Lebensbedingungen an.” Deshalb – so Hayoz – habe es in der Stadt Bern keinen Platz für das Paradisli. Die Haltung von Hayoz ist an Ambivalenz nicht zu überbieten:

Wir hätten bauliche Veränderungen am Haus vorgenommen, gefährdeten damit den Bestand des denkmalgeschützten Bauernhauses. Deshalb seien wir keine verlässlichen Vertragspartner. Doch wer wollte das Bauernhaus vor 5 Jahren gleich ganz abreissen? Schon damals war es das Verwaltungsgericht, das diesem Treiben ein Ende gesetzt hat.

Wir würden die Sorgen und Ängste der Nachbarn nicht ernst nehmen. Doch wer verhinderte stets, sich gemeinsam an einen runden Tisch zu setzen? Wer hetzt im Gegenteil die beiden Parteien gegeneinander auf? Wer verbietet uns, den Eingang vorne an der Strasse zu machen und so Lösungen zu schaffen, die allen etwas bringen?

Wie gesagt, hier wird sichtbar, wer wen im angeblich öffentlichen Interesse zwängt: Barbara Hayoz in ihrer Eigenschaft als selbstherrliche oberste Liegenschaftsverwalterin zu Bern.

Der Berner Filz wurde nun vom Verwaltungsgericht zurückgepfiffen. Es darf nicht entsprechend der politischen Machthaber in Bern geurteilt, sondern soll in der Sache entschieden werden. Mit der Prüfung der Beschwerde durch die kantonale Baudirektion (BVE) wird nun endlich inhaltlich in der Sache geurteilt. Dadurch wird ermöglicht, dass das Gutachten des Denkmalschützers von Luzern, Herrn Carlen, endlich seriös in Augenschein genommen wird. Dies spricht sich in allen Punkten gegen eine Überbauung des Areals aus und plädiert für den kulturhistorischen Erhalt des Ensembles.

Der ehemalige Burgerratspräsident, Rudolf von Fischer, sagte uns dazu in einem persönlichen Gespäch, dass es ein kulturhistorisches Wunder sei, dass das Ensemble noch erhalten sei.

Die anfangs aufgetretenen Probleme haben wir – soweit wir darin nicht von Frau Hayoz blockiert wurden und werden - erkennbar gelöst. Uns vormals kritisch eingestellte Anwohner sind daher verstummt bzw. sympatisieren ganz offen mit uns. Sie spüren, dass wir es ehrlich meinen und auf dem richtigen Weg sind. Sie befürchten ihrerseits den Lärm, der durch die Überbauung mit 10 Komfort- und 2 Luxuswohnungen entsteht. Und zwar nicht nur während der langen Bauzeit sondern auch durch den wachsenden dauerhaften Verkehrslärm hier oben. Die Nutzer des Paradisli kommen übrigens mit BernMobil, dem Rad oder zu Fuss an die kulturellen Veranstaltungen.

Der Verein wird sich weiterhin für die Erhaltung des ehemaligen von Fischer Areals einsetzen und der Zwängerei der Finanzdirektorin, Barbara Hayoz, standhalten.


27. Februar 2008

[[ Karikatur eines nicht unbekannten Künstlers ]]


15. Februar 2008

Geschätzte Anwohnerinnen und Anwohner

Warum sprechen wir nicht einfach miteinander und lösen die Probleme hier im Quartier gemeinsam? Sicherlich ist es nicht unser Ziel, Ihnen als Nachbarn das Leben schwer zu machen. Wir akzeptieren den Vorwurf, in der Vergangenheit den Kontakt mit Ihnen zu wenig gesucht zu haben, möchten dabei aber auch anbringen, dass wir erst jetzt über die Medien von derart massiven Vorwürfen erfahren haben.

Wie wir aus der Zeitung entnehmen konnten, besteht das weitaus grösste Problem in den Leuten, die schwatzend das Paradisli verlassen. Wir haben deshalb bereits mit Anwohnern und der Liegenschaftsverwaltung Möglichkeiten besprochen, wie wir unsere Gäste durch unseren Garten führen können. So passieren die Gäste den Schönbergrain nicht mehr, was eine deutliche Erleichterung für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner darstellt. Welche Lösung allen beteiligten Personen am meisten dient, wollen wir im gemeinsamen Dialog erörtern.

Weiter wurde die zu laute Musik kritisiert. Dass wir die Musik spätestens um 22.00 Uhr abstellen, ist für uns selbstverständlich. Positiv überrascht haben wir zur Kenntnis genommen, dass auch Sie dies festgestellt haben. Wir sind uns allerdings bewusst, dass laute Musik auch schon vor 22.00 Uhr stören kann. Deshalb betreiben wir den Mäntigs-Jam nur noch mit akustischen, unverstärkten Instrumenten. Ausserhalb des Hauses ist davon nichts zu hören. Im Gegenzug möchten wir Sie fragen, ob Konzerte am Samstag bis 22.00 Uhr tolerierbar sind. Wie oft und ob überhaupt? Und auch über alle anderen Anliegen möchten wir – unter Anwesenheit einiger Stadträte - mit Ihnen diskutieren.

Wir laden deshalb alle Anwohnerinnen und Anwohner herzlich ein, am kommenden
Mittwoch, 20. Februar ab 20 Uhr
im Paradisli (1. Stock) mit uns zu reden.

Eingeladen sind auch Gemeinderätin Barbara Hayoz, die Stadträtinnen und Stadträte sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Wir hoffen, dass unser Vorschlag, sich mit uns an einen runden Tisch zu setzen, auf Ihr Interesse stösst. Denn wir wollen dem Ansehen der Stadt Bern in keiner Weise schaden. Viel mehr möchten wir das Stadtleben auf unsere Art und Weise bereichern.

Mit freundlichen Grüssen

Das Paradisli-Team


11. Februar 2008

Wir ziehen vor Bundesgericht - weil uns nichts anderes übrigbleibt

Frau Hayoz lehnt - wie wir heute telefonisch von ihrem Generalsekretär erfahren haben - einen Kompromiss leider weiterhin ab. Wir wollten uns gemeinsam mit den Nachbarn und Frau Hayoz an einen Tisch setzen und so klare Auflagen für den Kultur-Betrieb erarbeiten. Das gleiche Ziel verfolgt die bürgerliche Motion, die am 13. März im Stadtrat behandelt wird. Hayoz will die politische Debatte aber verhindern, indem sie den die Räumung für den 18. Februar angedroht hat. Obwohl wir lieber eine aussergerichtliche Einigung erzielt hätten, sind wir so gezwungen, die Bundesgerichtsbeschwerde einzureichen, was wir heute getan haben.


10. Februar 2008

Friedensforschung

Die Bundesgerichtsbeschwerde ist formuliert. Sie müsste spätestens Montag Abend eingereicht werden. Noch immer hoffen wir allerdings auf eine aussergerichtliche Lösung. Nicht Richter in Lausanne sollen entscheiden, wie es mit dem Paradisli weitergehen soll, sondern die vom Paradisli direkt betroffenen Menschen. Betroffen sind insbesondere wir und die Nachbarn. Mit der bürgerlichen Motion, die am 13. März im Stadtrat behandelt wird, stehen die Chancen gut, dass eine Lösung gefunden wird, die allen betroffenen Parteien dient. Dazu ist es allerdings nötig, die entsprechende Stadtratsdebatte abzuwarten und das Paradisli nicht unnötig bereits am 18. Februar polizeilich zu vertreiben.

Friedensforscher Carl Friedrich von Weizsäcker hatte einst gesagt: „Demokratie heisst Entscheidung durch die Betroffenen.” Wir hoffen, dass auch Barbara Hayoz diese Worte beherzigt und von der vorzeitigen polizeilichen Räumung absieht. Wir werden es morgen - wie uns zugesichert wurde - erfahren.

Paradisli am Berner Fasnachtsumzug

Wie schon in den vergangenen Jahren nahmen die Paradisli-Betreiber am Umzug der Berner Fasnacht teil. Während Hayoz an der Spitze des Umzuges mit Besen bewaffnet die Berner Strassen von farbigen Menschen säuberte („Furt mit däm Dräck!”), verteilten wir Rüebli und Postkarten. Sei zu hoffen, dass Hayoz der Stadt Bern im Fall Paradisli keinen Bärendienst erweist und die Betroffenen entscheiden lässt.


1. Februar 2008

Aktuelle Situation

Der Verein Kultur- und Naturoase Paradisli betreibt einen einzigartigen Kleinkulturort in einem Bauerhaus, das von der Stadt Bern jahrzehntelang vernachlässigt wurde. Ohne finanzielle Unterstützung realisieren wir gemeinsam Konzerte, Workshops, Kurse und vieles mehr. Dieses Angebot scheint ein echtes Bedürfnis abzudecken: Unsere gut frequentierten Veranstaltungen werden von einem breit gefächerten Publikum besucht. Dabei werden die Bedürfnisse aller – auch die der Anwohner – respektiert. Das Paradisli bereichert die städtische Kulturlandschaft!

Noch bevor überhaupt sicher ist, dass die Stadt ihr Wohnbauprojekt für erhoffte gute Berner Steuerzahler jemals realisieren kann, sollen wir nun aus dem Gebäude vertrieben werden. In Anbetracht unserer Not halten wir es für angebracht, die Öffentlichkeit über diesen Missstand zu informieren. Wir möchten dich darum einladen, dich hier zu uns zu gesellen, uns besser kennenzulernen und von unserem guten Geist etwas mitzunehmen. Zudem wollen wir mit unserern symbolischen Aktion zeigen, dass wir vielleicht schon bald tatsächlich auf der Strasse stehen werden.

Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens bis Baubeginn – so wie es der Stadtrat beschlossen hat!


26. Januar 2008

Artenvielfalt statt Monokultur

[[ da ging leider ein Link verloren.. ]]


25. Januar 2008

Bärenpark-Paradies

Ihr Engagement für die Stadt Bern, liebe Frau Hayoz, ist bewundernswert! Spenden in Millionenhöhe haben Sie für das Bärenpark-Projekt gesammelt und den Spatenstich zum Baubeginn vor kurzem medienwirksam zelebriert.

Gleichzeitig greifen Sie mit aller Härte beim Stadt-Ungeziefer durch! Das Paradisli wollen Sie räumen lassen, weil Ihnen die Kultur-Aktivisten vom Schönberg zu engagiert sind und sich halt nicht einfach mit einem Rüebli abspeisen lassen.

Ganz bestimmt wird auch die Paradisli-Räumung eine medienwirksame Aktion werden, wenn Sie dort mit dem Presslufthammer aufkreuzen und die Träume von Jugendlichen, denen eine intakte Welt und ein friedliches Miteinander am Herzen liegt, mit dem nötigen fachmännsichen Werkzeug zerstören. Als Politikerin haben Sie ja darauf Zugriff.

Demonstrieren Sie ihre Härte in Zukunft doch aber lieber mit Aktionen, die dem Volk auch etwas nützen, sonst erhalten Sie dafür bald keine Bewilligung mehr!


23. Januar 2008

Bist du anständig?

Bist du randständig? Bist du keines von beidem? Oder etwa gar beides? Dürfen Randständige auch sitzen? Gibt es reiche Randständige? Wer hat den Rand gezeichnet? Kannst du ihn verschieben? Wie sieht er aus, dieser Rand? Und für wie viele Menschen hat es dort Platz?

Fragen über Fragen. Beantworten wird sie dir schon bald dein Gegenüber. Aber nur, wenn du jetzt den super-kultigen Aufdruck bei uns bestellst. Er kommt im Sommergelb daher und haftet vorzüglich auf T-shirts, Pullis, Jacken und Stofftaschen. Sichere dir deinen Aufdruck jetzt, die Auflage ist limitiert!

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22. Januar 2008

Wieso Funktionierendes zerstören?

Frau Hayoz will “ihrem” Berner Volk Härte beweisen, indem sie die sich selbst tragende Kultur- und Naturoase Paradisli lange vor Baubeginn vertreiben, ev. sogar wortwörtlich rausschmeißen will. Doch ist diese Härte destruktiv, die dutzenden von Menschen (wie mir zum Beispiel) eine sinnvolle und gemeinnützige, ehrenamtliche Arbeit wegnimmt, eine Arbeit, die uns Spaß macht und dadurch hunderten, wenn nicht tausenden Menschen jeder Herkunft, Geschlechts oder Alters eine alternative Freizeitoase bietet. Ganz abgesehen davon, dass solche Orte wie das Paradisli rar, wenn nicht sogar einmalig sind.
Wieso also einen funktionierenden, lebensfreudigen, integrierenden, motivierenden, kreativen, friedlichen, nach neuen Wegen suchenden Freiraum durch zwei Wohnungen höheren Standards ersetzen? Wieso gut 50 geschützte, uralte, gesunde Bäume fällen, für 2 Villen, die im nebenanliegenden, noch öffentlichen Schönbergpark entstehen sollen?

Mit der Schließung des Paradislis nimmt man anständigen, manchmal auch randständigen, kreativen, lebensfreudigen, meistens anders denkenden Jugendlichen und Junggebliebenen eine Perspektive, die vielen Menschen zu ihrer Kreativität, Eigeninitiative und sozialem Handeln verhilft, die Freundschaft schafft, und gute Lebenserfahrung bringt.

Ich wünsche allen mutigen, friedlich-kämpfenden Paradislianerinnen und Paradislianer weiterhin so viel Mut zu Neuem, Stärke um die Ungewissheit auszuhalten und Friedfertigkeit, um die Auseinandersetzung wie bisher friedlich zu meistern und wer weiß: zu gewinnen!


21. Januar 2008

erledigt ?

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20. Januar 2008

“Mir gäh nang d Häng”

“Ich dachte immer, ich sei in einem demokratischen Land aufgewachsen, doch was ich in den letzten Wochen in der Zeitung las und auf der Strasse sah, gleicht einem eher respektlosen und kaltherzigen Alltag. Ich bin masslos enttäuscht und fühle mich von Frau Hayoz hintergangen, sie missachtet den Entscheid des Stadtrates und will weiterhin die Umstände der Betroffenen ignorieren. Sie ignoriert dass die meisten von uns kreative junge Menschen sind, die nach einem anstrengenden Tag in der Schule oder auf dem Brotjob, mit herzhaftem Einsatz eine neue Form von Jugendkultur betreiben!
Mit viel Durchhaltevermögen gehen wir unseren Weg weiter. Die Kraft jedes Einzelnen hält uns zusammen und sorgt dafür, dass ich mich nirgends so wohl und geborgen fühle wie im Paradisli … Mir gäh nang d Häng, göh zäme uf dem Wäg, häbe fescht a üsem Wunsch u Troum, wöu das isch üsi Zuekunft - mir gwinnä fridlech dä Kampf!” (Lisi)

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18. Januar 2008

“Dr Ferdinand isch gstorbe”

Hat Mani Matter schon vor 40 Jahren geahnt, was einst passieren könnte? … (Zur Info: Der Rechtsanwalt von Frau Hayoz heisst Ralph D. Braendli)

“Dr Ferdinand isch gstorbe ojeh ojeh ojeh
dr Ferdinand isch gstorbe es tuet mer hütt no weh
är wo so vil het gworbe um Liebi im Quartier
dr Ferdinand isch gstorbe das arme Tier

Win i doch geng mys Goudi am Ferdinand ha gha
eson e stolze Moudi wird nie meh öpper ha
geng d’Liebi het ne tribe nie ds Müs- und Vögelfah
är isch mys Vorbild blibe dä Chatzema

Wen är sys unbeschwärte ganze Läbbe lang
het gsungen i de gärte und nüt als Minnegsang
de ischs im albe glunge ds Härz z’rüehre vo sym Schatz
är het für d’Chatze gsunge doch nid für d’Chatz

So het är ou am gröschte Nachwuchs ds Läbbe gschänkt
das tuet eim albe tröschte wo a sys Stärbe dänkt
e huufe Ferdinändli spaziere no dür d’Stedt
sit das ne dr Herr Brändli erschlage het

Die Lüt me sött se strafe verschliesse ds Härz dr Kunscht
si wei geng nume schlafe und hei ke sinn für d’Brunscht
so het ou dr Herr Brändli mit emne Topf für d’Nacht
däm arme Ferdinändli es ändi gmacht

Dr Ferdinand isch gstorbe ojeh ojeh ojeh
dr Ferdinand isch gstorbe es tuet mer hütt no weh
är wo so vil het gworbe um Liebi im Quartier
dr Ferdinand isch gstorbe das arme Tier.”


15. Januar 2008

Medienmitteilung:

Entscheid des Obergerichts / Frau Hayoz’ Besuch im Paradisli

Das Obergericht hat den von der Stadt Bern verfassten widersprüchlichen Mietvertrag leider nicht zu unseren Gunsten ausgelegt. Vor Weihnachten noch hatte sich eine aussergerichtliche Lösung abgezeichnet: Auf das klare Bekenntnis des Berner Stadtrates vom 29. November 2007 hin, der Verein Paradisli solle bis Baubeginn im Bauernhaus verbleiben dürfen, besuchte uns Frau Hayoz am 14. Dezember 2007 doch noch. Begleitet wurde sie von ihrem Generalsekretär, Roland Meyer, sowie Frau Renate Ledermann, der Vorsitzenden der Liegenschaftsverwaltung. Dem grossen Wunsch der Gemeinderätin folgend behandelten wir dieses Treffen absolut vertraulich.

In einer entspannten Atmosphäre bei einem heissen Tannentrieb-Sirup besprachen wir damals gemeinsam das weitere Vorgehen. Im Gegensatz zum ersten Zusammenkommen vom 29. Oktober 2007 zeigte sich Frau Hayoz sehr gesprächsbereit und eine gemeinsame Lösung schien in greifbarer Nähe. Unsererseits hofften wir, zu erfahren, dass sie im Sinne des Parlamentes handeln und uns bis Baubeginn im Bauernhaus lassen würde. Dies schien der Fall zu sein, denn ihr Anliegen war, den Verbleib im Bauernhaus möglichst zu entspannen. So wies sie noch einmal persönlich darauf hin, dass für den gewerbepolizeilich nicht genehmigten Barbetrieb eine Bewilligung einzuholen sei. Ebenfalls dürften keine baulichen Massnahmen an diesem denkmalpflegerisch geschützten Haus vorgenommen werden. Man verabschiedete sich am 14. Dezember 2007 mit dem Versprechen, wieder zusammen zu kommen, sobald das Obergericht seinen Entscheid gefällt habe.

Lösung gefunden

Kurz nach dem Besuch vor einem Monat erhielten wir von Frau Hayoz einen Brief mit den zu beachtenden Punkten. Diese konnten wir alle bedingungslos erfüllen. Auch die beiden von Frau Hayoz besonders vorgebrachten Punkte stellten kein Problem dar. Durch die formale Umwandlung des Bauernhauses zum Vereinslokal liess sich der Barbetrieb aus dem Graubereich herausholen. Zutritt ins Paradisli haben nur noch Vereinsmitglieder in Begleitung von maximal einer Person. Informationen zur Mitgliedschaft können auf der Homepage angefordert werden (www.paradisli.ch). Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt – je nach Vermögenssituation – 10 oder 20 Franken pro Jahr.

Auch bezüglich der Bauarbeiten konnte eine Lösung gefunden werden. So werden zukünftig absolut keine Bauarbeiten mehr am Haus ausgeführt. Die dringend nötige, von uns bereits fachmännisch vorbereitete und finanzierte Sanierung des Daches wird unterlassen. Ebenfalls werden im Inneren des altehrwürdigen Bauernhauses keine Änderungen mehr vorgenommen. Den zwei geplanten Luxuswohnungen sollten später keine schön geschliffenen Balken im Weg stehen…

Erneutes Zusammentreffen – die grosse Enttäuschung

Da der Entscheid des Obergerichts seit letztem Freitag vorliegt, haben wir uns gestern wieder mit Frau Barbara Hayoz, ihrem Generalsekretär und der Vorsitzenden der Liegenschaftsverwaltung getroffen. Entgegen unserer Erwartungen wollten sie uns bereits jetzt aus dem Haus vertreiben. Dringendst nötige Vorbereitungsarbeiten – man will nach fast 20 Jahren nun nicht noch Monate verlieren – und Lärmklagen – die einzigen die wir erhielten, betrafen Silvester – wurden dabei nur vordergründig ins Feld geführt. In Tat und Wahrheit wollte man sich keine Blösse geben und muss nun so handeln, wie man es immer und immer wieder offiziell angekündigt hatte. Die Direktion Hayoz ist mittlerweilen so sehr darauf versessen, die harte Linie durch zu ziehen, dass Nahe liegende Lösungen nicht einmal mehr in Betracht gezogen werden. Nicht einmal unser Kompromissvorschlag, der Verein Paradisli würde nur bis zum Erhalt der Baubewilligung bleiben, konnte ordentlich diskutiert werden.

Über dieses sture Vorgehen sind wir zwar nicht gerade erstaunt, umso mehr aber enttäuscht, hat man sich doch vor einem Monat noch ganz anders gegeben. Umso unverständlicher ist dieses Verhalten angesichts der Tatsache, dass noch immer nicht klar ist, wann und ob jemals im Schönbergpark gebaut werden kann. Noch immer ist das Bewilligungsverfahren am Laufen. Daran ändert auch ein auffallend schnell und willkürlich gefasster Entscheid der Kantonalen Baudirektion BVE nichts. Die GPB-DA wird den Entscheid jedenfalls anfechten, eine so fadenscheinige Begründung will sie nicht hinnehmen: laut BVE sei es nur die GPB, die zur Einsprache legitimiert sei, und nicht die GPB-DA, unter deren Namen die Einsprache formuliert wurde. Es handle sich hierbei nicht um dieselbe Partei. Ein solch überspitzter Formalismus würde vor Verwaltungsgericht kaum geschützt werden. Selbst die Justiz unterstützt Formalismus nur soweit, als er einen Zweck erfüllt. Dieser besteht beim Namen eines Vereins darin, den Verein rechtlich individualisieren zu können. Diese Individualisierung war im Falle GPB-DA stets gewährleistet. Niemandem wäre es in den Sinn gekommen, zu behaupten, man habe es hier mit zwei verschiedenen Vereinen zu tun.

Obwohl also noch überhaupt nicht klar ist, wann und ob jemals eine Baubewilligung vorliegen wird, und obwohl der Stadtrat sich so klar dafür ausgesprochen hatte, wir sollten bis Baubeginn im Bauernhaus verweilen dürfen, lehnte Frau Hayoz selbst unseren Kompromissvorschlag ab. Wir meinen: Politik darf nicht darauf angelegt sein, die eigenen Wähler zu bezirzen, sondern soll dem Volk den grösstmöglichen Nutzen garantieren. Deshalb hoffen wir, dass das Bauernhaus nicht unnötig geräumt wird, nur damit es dann leer steht, während man auf die Baubewilligung wartet.

Besuch auf der Direktion Hayoz: ein Augenzeuge berichtet

Endlich waren wir am Punkt angelangt, wo wir miteinander verhandeln und nach gemeinsamen Lösungen suchen würden. Zumindest gingen wir davon aus. Mit dem klaren Bekenntnis des Berner Stadtrats vom 29. November 2007 im Rücken, sassen wir gestern mit Frau Hayoz, ihrem Generalsekretär und der Vorsitzenden der Liegenschaftsverwaltung eineinhalb Stunden zusammen. Doch schon bald zeigte sich, dass deren Besuch im Paradisli vom 14. Dezember 2007 auf purer Berechnung basierte. Auf Frau Hayoz’ grossen Wunsch hin hatten wir dieses Treffen absolut vertraulich behandelt. Niemand erfuhr, dass wir so hohen vorweihnächtlichen Besuch empfingen.

Damals zeigte sich Frau Hayoz erstaunlich offen. Wie wir nun im Nachhinein eines Besseren belehrt wurden, nicht, weil sie doch noch Sympathien fürs Paradisli entwickelt hatte, sondern einzig, weil sie Angst hatte, nun auch noch rechtlich zu verlieren, nachdem sich das Parlament bereits politisch für uns ausgesprochen hatte. Dies ist nicht eingetroffen, das Obergericht hat den widersprüchlichen Vertrag gegen uns ausgelegt. Damit ist im Hause Hayoz wieder courant normale eingekehrt: einziges Ziel: Kapitel Paradisli beenden. Dies präsentierte sie denn auch gleich zu Beginn des Gesprächs.

Während wir uns selber Wasser von den bereitgestellten Flaschen einschenken durften – „sie seien nicht zur Dekoration da“ – erhielt die Gemeinderätin einen Tee – „merci viu mau“ - serviert. Damit waren die Positionen geklärt. Die Entscheide seien so klar wie Bergwasser. Sie erwarte von uns nun, dass wir die Liegenschaft speditiv verliessen. Zuerst verwirrt, merkten wir bald, dass sie nicht von der klaren Abstimmung des Stadtrats redete, sondern von den beiden Gerichtsentscheiden. Wir besannen uns darauf, dass wir ja zum Verhandeln gekommen waren und stellten richtig: der Entscheid der kantonale Baudirektion sei alles andere als hieb- und stichfest. Da nütze es auch nichts, wenn der Generalsekretär betone, er sei Jurist, und behaupte, Herr Jenni habe diese Einsprache formuliert, sei mittlerweilen verstorben und somit nicht mehr zur Einsprache legitimiert. Es war zu offensichtlich: Herr Jenni hat nicht persönlich, sondern als Vertreter der GPB-DA eingesprochen. Mit dieser Richtigstellung war der so klare Entscheid plötzlich kein Thema mehr. Zu gut wusste man wohl selbst, dass der überspitzte Formalismus vor Verwaltungsgericht kaum Schutz erfahren würde. Die Stossrichtung war nun aber klar. Man wollte uns – mit welch fadenscheinigen Argumenten auch immer – davon abhalten, weiterhin den rechtlichen Weg zu beschreiten.

Sicherlich – und das gaben wir auch zu – sei der Obergerichtsentscheid im Exmissionsverfahren da um einiges klarer. Deshalb aber käme man ja auch vorbei, um eine Lösung zu finden zwischen dem klaren Bekenntnis des Parlaments für unseren Verbleib einerseits und dem Obergerichtsentscheid andererseits. Rechtlich darf Frau Hayoz uns ja innert 7 Tagen polizeilich räumen, politisch hingegen hat ihr der Berner Stadtrat mit deutlicher Mehrheit nahe gelegt, uns bis Baubeginn im Bauernhaus zu belassen. Eine Situation, die in dieser Form des öfteren auftreten könnte, sollte Frau Hayoz einmal Stadtpräsidentin einer Stadt mit links-grünem Parlament werden. Wir schlugen einen Kompromiss vor. Statt bis Baubeginn zu bleiben, würden wir das Haus verlassen, sobald die Baubewilligung vorliege. Dieser Vorschlag aber stiess auf taube Ohren. Zwar hatte sie bis vorhin gerade noch betont, sie fürchte den Gang der GPB-DA vors Verwaltungsgericht nicht, sie wisse nämlich von ihren Juristen, dass dies den Erhalt Baubewilligung nur noch um kurze Zeit verzögern würde. Dann sei es ja auch kein grosser Kompromiss für sie, wenn sie uns bis zur Baubewilligung drin lassen würde, meinten wir. Oh doch, das könne ja noch Monate dauern, bis diese vorliege. Nun also doch, was jetzt also?

Jedenfalls müssten die Vorbereitungsarbeiten jetzt dringend an die Hand genommen werden, die vertrügen absolut keine Verzögerung mehr, schon viele Jahre sei man im Verzug. Wie lange diese Arbeiten denn genau dauern würden, fragten wir. Wir könnten ja dann das Haus soviel früher verlassen. Darauf bekamen wir keine Antwort: man könne es nicht genau sagen, aber ein so fauler Kompromiss (wenn schon faul, dann doch eher ihre Antwort als unser Kompromiss) sei eh nicht möglich. Damit waren wir beim eigentlichen Punkt. Wenn man uns jetzt drinnen liesse, würde man für die anderen Zwischennutzungen ein Exempel statuieren. Die würden dann alle auch bis Baubeginn drin bleiben wollen. Aha, dann sei das also das eigentliche Problem, fragten wir, gar nicht die Vorbereitungsarbeiten, sondern, dass man politisch nicht die eigenen Wähler vergraulen wolle, die würden das nämlich nicht verstehen, wenn jetzt nach so langem hart bleiben doch nachgegeben würde, vor allem noch einer Randgruppe, die nicht „Hayoz-2008“ zertifiziert sei. Die Wähler wollten jemanden, der aufräumt. Neinnein, die anderen Punkte seien genau so wichtig.

Ok, meinten wir nur noch, wir hätten verstanden, um was es hier ginge.


22. Dezember 2007

Daniele Jenni gestorben

In tiefer Betroffenheit mussten wir erfahren, dass Daniele Jenni in der Nacht auf Freitag, dem 21. Dez. 2007 von uns gegangen ist.

Daniele Jenni hat sein Leben lang für eine bessere Welt gekämpft. Auch wenn der Wind meistens gegen ihn bliess, so hatte er immerzu ein offenes Ohr für die Schwächeren und Benachteiligten und er verlieh ihnen eine Stimme. Er engagierte sich für eine gerechtere Welt. Eine Welt, die für alle lebenswert ist. Eine Welt, in der „Chancengleichheit“ nicht nur ein Schlagwort ist.

Mit Daniele Jenni verlieren wir einen Freund, unseren Anwalt im Streit um den Erhalt der Kultur- und Naturoase Paradisli und einen ganz besonderen Menschen, eine Inspiration und ein Vorbild in seinem öffentlichen Auftreten und in seinem aufrichtigen Kampf.

Wir kondolieren der Familie und den Angehörigen ganz herzlich und wünschen allen viel Kraft.


10. Dezember 2007


Kulturprogramm der nächsten Monate in Planung!

Da wir nun endlich wissen, dass wir noch im Bauernhaus bleiben dürfen, können wir uns wieder verstärkt denjenigen Themen widmen, die uns wirklich am Herzen liegen: Wir sind dabei, das Kulturprogramm der nächsten Monate zusammenzustellen. In letzter Zeit haben wir viele Anfragen von Künstlern erhalten. Diese werden wir zuerst berücksichtigen. Wenn jedoch auch du eine Idee hättest oder auch gerne mal mit deiner Darbietung im Paradisli auftreten möchtest, sende deine e-Mail an: kultur[ät]paradisli.ch


30. November 2007

Stadtrat klar für uns!

Wir freuen uns riesig, hat sich der Stadtrat so klar für uns entschieden! (Danke Daniele, für dein Geschick am Rednerpult.) Mit 35 zu 20 Stimmen hat der Stadtrat sich am Donnerstag, 29. November 2007, dafür ausgesprochen, der Gemeinderat solle uns die Zwischennutzung des Bauernhauses bis Baubeginn ermöglichen. Dies wäre allerfrühestens im März 2008 der Fall.

Gemeinsam mit Frau Hayoz wollen wir uns nun an einen Tisch setzen und klare Bedingungen für die neue Zwischennutzung vereinbaren. So brauchen wir keinen unnötigen Rechtsprozess zu führen, der beide Seiten nur Geld und Nerven kostet. Zukünftig sollen sich dann beide Seiten an die Vereinbarungen halten, und zwar ohne wenn und aber!


23. November 2007

Erster Erfolg vor Obergericht

Unserer Nichtigkeitsklage wurde die aufschiebende Wirkung erteilt. Unsere Erfolgsaussichten stehen also gut. Das Obergericht wird nun beurteilen, ob das Vorgehen der Stadt Bern missbräuchlich ist. Mindestens solange dürfen wir nicht geräumt werden. Hier mehr zur rechtlichen Situation!

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Antwort auf den offenen Brief von Bernhard Eicher

“Die Stadt Bern hat den Paradisli-Aktivisten über Jahre hinweg eine Liegenschaft praktisch gratis zur Verfügung gestellt. Entsprechend dürfte man von Ihrer Seite eine gewisse Dankbarkeit erwarten.”

Wir sind auf jeden Fall dankbar, dankbar für jeden Tag, den wir hier sein durften. Wir haben viel voneinander gelernt und eine tolle Zeit miteinander verbracht. Man darf aber nicht vergessen, dass wir hier auch jahrelang immense Gratisarbeit geleistet haben. Das ist nicht selbstverständlich in der heutigen Zeit, in der immer alles rentieren muss. Gratis Kulturveranstaltungen, gratis ein Ort der Wärme und der Offenheit. Dafür könnte die Stadt auch einmal danke sagen, statt uns zu vertreiben.

“Im Zwischennutzungsvertrag ist ein eindeutiges Auszugsdatum festgehalten. Anständige Menschen halten sich an Abmachungen. Entsprechend hätte man von Ihnen die fristgerechte Räumung der Liegenschaft erwarten dürfen.

Wir haben mit der Stadt abgemacht, dass das Haus bis Baubeginn sinnvoll genutzt werden solle. Alles andere wäre weder in unserem Sinne noch im Sinne der Stadt gewesen. Das Datum ist deshalb im Vertrag, weil man annahm, man könne dann mit Bauen beginnen. Bauen kann man aber frühestens in einigen Monaten. Es gibt also keinen Grund, uns jetzt rauszuwerfen, nur um die Liegenschaft dann monatelang leerstehen zu lassen.

“Mit dem von Ihnen veranstalteten juristischen Hickhack verlangen Sie der Stadt Bern viel Zeit, Geld und Nerven ab. Offensichtlich endet eine Zusammenarbeit mit Ihnen in Undank und Behinderung.”

Wir versuchten von Anfang an, eine Lösung zu finden, die allen zu Gute kommt. Schon vor Monaten wandten wir uns an die Stadt mit der Bitte, man solle das Paradisli doch bis Baubeginn im Bauernhaus belassen. Der Stadt brächte dies weiterhin Mieteinnahmen und die Besucher des Paradislis würden so weiterhin von einem kostenlosen Kulturangebot profitieren. Alles andere bringe niemandem etwas. Leider stiessen wir auf taube Ohren. Lieber beschritt man den rechtlichen Weg. Dieser kostet auch uns Geld und Nerven, Geld, das wir nicht einfach von Steuerzahlern beziehen können, sondern aus dem eigenen Sack bezahlen müssen.

Noch immer hoffen wir deshalb auf eine aussergerichtliche Lösung. Wir sehen nicht ein, weshalb keine Zwischennutzung bis Baubeginn möglich sein soll, wenn selbst der Stadtrat diese Auffassung vertritt.


21. November 2007


Kommt alle zum Rathaus!

Neuigkeit: Unsere Spontankundgebung wurde bewilligt! Wir dürfen sogar das riesige Transparent am Rathaus aufhängen. (Sucht also nicht das Rathaus - sucht das Paradisli beim Rathausplatz!) Hingegen wird der Rathausplatz abgesperrt sein. Einige Stadträte fühlten sich vom Verteilen der Weihnachtsguetzli “massiv gestört”, wie heute `20minuten` zu entnehmen war. Wir dürfen uns auf der linken Seite des Platzes versammeln. Zugang vom Kornhausplatz her via Rathausgasse. Die anderen Zugänge sind gesperrt. Das Fest (siehe weiter unten) findet wie angekündigt statt!

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Am kommenden Donnerstag, 29. November 2007, ab 17 Uhr, behandelt der Stadtrat unter anderem unsere Petition. Der Gemeinderat muss erklären, wieso das Paradisli nicht bis Baubeginn bleiben darf, wenn die Liegenschaft doch bis dahin sowieso nur ungenutzt leerstehen würde.

An diesem Abend gibt’s eine Aktion, wie es noch keine gegeben hat… Du kommst am Nachmittag ins Paradisli, von wo wir gegen 15.30 Uhr zusammen friedlich lärmend zum Rathaus ziehen. Oder du kommst – möglichst mit einer Kerze ausgestattet - um 16 Uhr direkt zum Rathaus. Um Punkt 16.30 Uhr, eine halbe Stunde vor Beginn der Sitzung, stellen wir uns mucksmäuschenstill vor dem Rathaus auf. Wir wollen einen Korridor schweigender Menschen bilden, durch den die Stadträte gehen müssen, um ins Rathaus zu gelangen. Die Stadträte sollen merken, wie wichtig uns dieser Entscheid ist!

Damit unsere Aktion ein Erfolg wird, ist jeder Einzelne gefragt. Jeder muss bei dieser Aktion still an seinem Platz stehen. Kein Wort wird gesprochen. Nur stumme Paradislianerinnen und Paradislianer stehen da an ihrem Platz und leuchten …

17.00 Uhr gehen diejenigen auf die Zuschauertribüne, welche die Sitzung aufmerksam mitverfolgen möchten. Es wäre schön, wenn wir dabei trotz aller Aufregung die nötige Ruhe bewahren könnten.

Die Sitzung dauert bis 19 Uhr, danach gibt es ein grosses „Paradisli blibt!“-Fest. Mit dem Spektakel Marama um 19.00 Uhr auf dem Rathausplatz und mit noch mehr Trommeln mit Veitstanz um 20.00 Uhr auf dem Kornhausplatz, tanzen und feiern wir den positiven Entscheid des Stadtrates oder zum Trotz!

Bring all deine Freunde mit! Und sags weiter!!!


18. November 2007

Paradisli-Initiative: Bernerinnen und Berner sollen entscheiden:

Zwei private Luxuswohnungen oder Kulturbetrieb Paradisli mit einem wunderschönen öffentlichen Park?

Wir lancieren eine Initiative. Wir wollen, dass das Volk darüber entscheidet, was im Bauernhaus auf dem Schönberg passieren soll. Der genaue Wortlaut wird in diesen Tagen ausgearbeitet, mit dem Unterschriften-Sammeln soll nächste Woche gestartet werden.

Wir sind angesichts der enormen Solidaritätswelle überzeugt, die nötigen 5000 Unterschriften innert weniger Wochen beisammen zu haben. Dadurch könnte es noch zur Abstimmung kommen, bevor überhaupt im Schönbergpark gebaut werden darf.


1. November 2007

Paradisli: offen!

Der Kulturbetrieb Paradisli läuft wie gewohnt weiter. Wir haben einen gültigen Mietvertrag und zahlen immer pünktlich unsere Miete!

Gemeinderätin Barbara Hayoz will uns polizeilich ausweisen. Vergessen ist, was wir letztes Jahr miteinander vereinbart haben: dass wir hier bleiben dürfen, bis gebaut wird. Dies wurde auch schriftlich so in unserem Mietvertrag festgehalten.


24. Oktober 2007

Was DU machen kannst:

- Schreibe einen Leserbrief. Schreibe, weshalb das Paradisli allen nützt. Hier ein paar Vorschläge. Schicke den Brief an die Medien, die 5 Gemeinderäte und ans Paradisli:
redaktion@derbund.ch, redaktion@bernerzeitung.ch, redaktion@20minuten.ch, redaktion.bern@nzz.ch, redaktion@tages-anzeiger.ch, redaktion@telebaern.ch, redaktion@nachrichten.ch, blick@ringier.ch, redaktion.bern@punkt.ch, barbara.hayoz@bern.ch, alexander.tschaeppaet@bern.ch, regula.rytz@bern.ch, edith.olibet@bern.ch, stephan.huegli@bern.ch, info@paradisli.ch

- Jeden Abend um 18.00 Uhr treffen wir uns auf dem Kornhausplatz und tragen so das Paradisli in die Stadt. Komme auch und hilf mit. Musizieren, Tanzen, Flyer verteilen, selbstgebackene Guetzli verschenken…


Dienstag, 23. Oktober 2007, 20:22 h

…das Ende des Paradisli ?!

Heute traf bei uns ein Brief der Liegenschaftsverwaltung ein. Diesen haben wir zwar erwartet, aber erst auf den Zeitpunkt hin, wo hier gebaut werden kann. Plötzlich sollen wir nun innert 10 Tagen das ganze Haus räumen. Was in 10 Jahren eingebaut, renoviert und mit sehr viel Herzblut eingerichtet wurde soll nun innert etwas mehr als einer Woche, genau bis zum 1. November, weggeschafft werden.

Der Termin der Schlüsselübergabe sei undiskutierbar, so eine Sprecherin der Liegenschaftsverwaltung. Und dies obwohl alles andere als klar ist, ob hier jemals gebaut werden darf. Der Entscheid ist in der zweiten Instanz hängig und wird frühstens im März 2008 erwartet. Wieso wir gerade anfangs Winter auf die Strasse gesetzt werden sollen, beantworten die Verantwortlichen mit der selbstgefälligen Gegenfrage: Was bringt es uns, euch noch länger drinnen zu lassen? Alleine diese Antwort zeigt, wie wenig sich die Stadt Bern mit uns auseinander gesetzt hat. Wäre jemals ein Verantwortlicher - allen voran Frau Hayoz - vorbei gekommen, hätten sie gemerkt, dass hier etwas besteht, das eine Bereicherung für die Stadt darstellt.

Die Aufforderung zur Räumung zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich nur politisch deuten. Nach den verlorenen Wahlen und dem Bundesplatzdebakel vom 6. Oktober braucht die FDP dringend positive Schlagzeilen. Mit uns will sie nun ein Exempel statuieren. Sie will zeigen, dass sie keine schwache Partei ist. Fragt sich nur, auf wessen Kosten hier politische Propaganda betrieben wird.
Wir werden jedenfalls bleiben. Das sind wir den Bernerinnen und Bernern schuldig. Die vielen Besucher und Unterstützer zeugen davon, wie sehr das Paradisli mittlerweilen Teil der Kulturlandschaft von Bern ist.


6. Oktober 07
Mi Na Samhna und Cameleon abgesagt: Shit Happens springt ein

Wie bereits veröffentlicht, hat die Band Mi Na Samhna ihr Konzert leider absagen müssen. Als Ersatz engagiert wurden Cameleon, welche nun leider auch absagen mussten.
Kurzfristig konnten wir die Band Shit Happens gewinnen, die am Sonntag ca. um 20 Uhr ihr Bestes geben werden.

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1. Oktober 07
Schwarzes Schaf am Mäntigs-Jam

Gestern Abend wurde am Jam ein sogenanntes “Schwarzes Schaf” entdeckt. Nach eingehender Beobachtung konnte festgestellt werden, dass es sich eigentlich ähnlich wie ein “Weisses Schaf” verhält. Erstgenanntes Schaf konnte sich sogar besser in den Fluss des Jams integrieren als manch “Weisses Schaf”. Das erstaunt uns keineswegs!

Musik integriert.

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In der Kulturwoche wird anstatt Mi Na Samhna die Band Cameleon auftreten. Kurzfristig musste ein zweites Band Mitglied den Auftritt absagen, worauf sich die Band entschloss, das Konzert zu verschieben.

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15. September 07
Kultur- und Naturwoche vom 6. - 14. Oktober

In drei Wochen beginnt im Paradisli die Kultur- und Naturwoche mit vielerlei Veranstaltungen.

Wir freuen uns, euch Fatoumata Dembélé ankündigen zu dürfen. Die internationale Künstlerin, deren Lieder häufig von Armut, Hunger und Unterdrückung in Afrika erzählen, kennt ihr vielleicht vom diesjährigen Buskers-Festival oder von der Expo02, wo sie auch auftrat. Zusammen mit drei Musikern, welche traditionelle afrikanische Instrumente spielen, wird sie uns einen unvergesslichen Donnerstag-Abend bescheren.

Das genaue Programm dieser neun Tage kann unter der Rubrik “Kulturwoche” angesehen oder gedownloadet werden. Das Programm wird fortlaufend aktualisiert. Schaut also wieder rein!

Dis Paradisli-Team

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23. Juli 07
Sammelaktionen

In den vergangenen Wochen haben wir mit diversen Aktionen die Berner Bevölkerung für unsere Sache gewinnen können. Die Unterstützung, betreffend die Petition, ist riesig geworden. Mittlerweile haben wir mehr als 3′000 Unterschriften gesammelt oder sind für uns gesammelt worden!
Vergangenen Sonntag durften wir die Bühne mit Patent Ochsner teilen und konnten auf dem Gurten vor 10′000 Menschen sprechen. Stadtpräsident Tschäppät war vor der Bühne zugegen und sah diese Aktion aus nächster Nähe, liess sich jedoch nicht zu einer Unterschrift hinreissen. Noch nicht…

Dennoch benötigen wir weiterhin eure Solidarität und eure Energie um bleiben zu können. Personen, die Unterschriften sammeln oder Flugblätter verteilen, werden jetzt bzw. Anfangs August benötigt. Bitte macht alle mit!

Ein grosses Dankeschön an alle, die so fleissig mitarbeiten. Ihr seid super!


Foto: Christian Herzig, konzertbilder.ch

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22. Mai 07
Diverses

Nach zwei weiteren Sammelaktionen im Breitsch und am Bärenplatz sind die Stapel ausgefüllter Unterschriftenbögen wieder um einige Zentimeter gestiegen. Die Petition kann übrigens auch per Mail unterzeichnet werden.

Die Homepage hat neu einen Index, der jeder Seite unten angefügt ist. Dies nachdem mehrere Benutzer die Navigationsleiste - eben nicht - benutzen konnten. Sollten euch andere Fehler auffallen oder habt ihr Vorschläge zur Homepage, mailt mir (Admin) doch .. –> wgleuts (ät) bluewin.ch

Das Programm vom Mai und Juni ist nun veröffentlicht. S. Programm.

Am Sonntag brunchte die Nachbarngruppe Obstberg im Paradisli. Das Wetter war klar, das Klima im Garten heiss.
Zum Schluss möchten wir einen speziellen Dank an alle richten, die von sich aus weitere Bögen zum Sammeln von Unterschriften anfordern. Ihr erfreut uns sehr!


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2. Mai 07
Neues Samstag-Programm

Neu: ab 12. Mai könnt ihr samstags, bei gutem Wetter, hier grillieren. Oder ihr könnt Ping-Pong spielen. Wenn ihr wollt könnt ihr auch mit Beamer und Computer Hattrick übertragen lassen. Oder aber ihr repariert euer Soundsystem oder Sportgerät in der Schreinerei. Natürlich könnt ihr auch einfach hierher kommen um zu verweilen. Was ihr aus den Möglichkeiten macht ist eure Sache, wir bieten sie nur an.

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18.4.07
Petition

Am vergangenen Samstag sammelten wir Unterstützung für unsere Petition “Paradisli bleibt grün” auf dem Bärenplatz. Die Menschen solidarisierten sich zuhauf. Mit den gesammelten Unterschriften hätten wir sogar eine städtische Initiative starten können. Und dies in so kurzer Zeit! Wir werden deshalb natürlich nicht aufhören weiterzusammeln.

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Ostern 07
Neuer Glanz

In einer ganztäglichen Aktion haben wir das ganze Haus von oben bis in den Keller geputzt, geschrubbt und gesaugt. Zudem erhielt die Küche einen neuen Anstrich und strahlt nun in diversen Helltönen.

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11. März 07
K.C. McKanzie & TTTMS

Die etwa 50 Gäste verschiedensten Alters liessen sich von der weichen Stimme K.C.’s verzaubern. Durch die Kommunikationsfreude entstand eine stimmungsvolle Atmosphäre zwischen Publikum und Künstlerin.
Aber auch Sideshow Steph & Prof. Ray Gunn kitzelten die Zuschauer mit platzierten Pointen zum Lachen und regten zum Tanzen an. (Was leider nur wenige gemerkt haben, he!…)

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21. Februar 07
Einigungsverhandlung

Heute Morgen fand die Einigungsverhandlung zwischen den Baugesuchstellern und den Einspracheparteien statt. Man wurde sich nicht einig. Unsere Argumente wurden zumeist mit der Begründung abgewiesen, dass die Argumente nicht hierhergehören oder dass sie vor Jahren bereits diskutiert wurden.
Unser Problem ist, dass wir uns vor 10 Jahren dem Umstand nicht bewusst waren, dass hier ein Bau beabsichtigt ist. Juristisch gesehen sind wir verspätet und beinahe machtlos.
Unser Widerstand und die Bekanntmachung unserer Alternative wird in eine andere Richtung gehen. Wir zählen auf eure Unterstützung.

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15. Februar 07
Mittwoch Spieleabend

Neu wird jeden Mittwoch Abend gespielt. Immer am zweiten Mittwoch im Monat gepokert. Ihr könnt auch eigene Spiele mitnehmen. An den anderen Mittwochen ist Pokern auch möglich, aber es soll auch Raum für andere Spiele haben.

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9. Februar 07
Projekt Schönbergpark

Am Mittwoch 21. Februar sind wir als Einspracheparteien eingeladen zur Diskussion des Baugesuchs und der Einsprachen.

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3. Februar 07
Programm, Homepage

Viel Zeit der vergangenen Monate wurde in das wöchentliche Programm investiert. Als Folge haben sich nun mehrere Anlässe bewährt und durchgesetzt. Ausserdem verspricht das März-Programm einiges. Am 10.3. werden “K.C. McKanzie” & “The Turpentine Treacle Traveling Medicine Show” im Paradisli zu hören sein. Weitere Anlässe sind in Entstehung.

Auf der Homepage könnt ihr nun auch einen Blick in den Dachstock und den Garten werfen. Zwei eigene Videos und eines von Armin und Ferdi, zwei Deutsche, die uns letzten Sommer besuchten, geben diesen Einblick. Neu zählen wir auch zu den Nutzern einer Myspace-Seite.

Neu gibts nun jeden ersten Mittwoch im Monat einen Poker-Abend. Wir treffen uns ab 20 Uhr. Die Spielregeln werden an Ort bestimmt. Wir sind kein Casino und spielen auch nicht um Geld.

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19. November 2006
SoliBar fürs Dance out WEF

In lockerer Atmosphäre spielten gestern Abend LAMINA BERNENSIS ein Soli-Konzert für das Dance out WEF. Auf Grund eines Überraschungbesuches am Samstag Morgen, konnten die Filme übers Dance out WEF leider nicht gezeigt werden.

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17. November 2006
Stadtratssitzung

An der donnerstäglichen Stadtratssitzung wurde der Vorstoss von Daniele Jenni besprochen und schlussendlich mit 49 zu 4 Stimmen abgelehnt. Das Resultat täuscht. Viele Vertreter - auch aus nicht-linken Lagern - konnten sich grundsätzlich mit der Idee der Kultur- und Naturoase Paradisli solidarisieren. Die klare Stimmverteilung ist vorwiegend auf den formell nicht korrekten Zeitpunkt unserer Interventionen zurückzuführen. Hätten wir vor 5 Jahren, also vor dem Projektwettbewerb, gehandelt, hätte unser Anliegen mehr Gehör und Unterstützung gefunden. So zeigen die Diskussionen, dass man unserem Anliegen nicht abgeneigt ist, jedoch auch dem Wohnprojekt nicht.

Dazu der Bericht im Bund vom 17.11.

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12. November 2006
Interne Strukturen

An der Montags-Sitzung wurden die Strukturen angepasst, welche eine klare Aufgabenverteilung regeln. Eine Zentralgruppe wird nun die vorwiegend autonom handelnden Untergruppen koordinieren.

Die Zentralgruppe besteht aus dem Sekretariat und der Kassierin sowie Abgeordneten der verschiedenen Untergruppen. Es wird sowohl Plenumssitzungen für alle geben, wie auch Sitzungen der UG´s und der ZG. Die UG´s organisieren sich vorwiegend selbstständig untereinander. Die ZG ist für die Arbeit nach aussen (z.B. Behörden, Nachbarn, Strom, Miete etc.), sowie Neuanschaffungen und Hausverwaltung (Sauberkeit an allgemeinen Orten, WC- und Druckerpapier etc.) zuständig.

Jede Veranstaltungs-UG organisiert sich selbstständig. Schaut mit der UG “Bar”, dass die Bar bedient und aufgeräumt ist. Die Veranstaltungs-UG´s sind dafür zuständig, dass der Raum nach einem Anlass sauber hinterlassen wird.

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5. November 2006
Soli-Bar fürs “Dance out WEF”

Am 18.11. findet eine Soli-Bar fürs Dance out WEF statt. Mit Konzert von Lamina Bernensis. Anschliessend gibts einen Film übers “Dance out…” und danach Disco. Beginn ist um 20 Uhr.
Die gleichzeitig stattfindende Hattrick-Bar wird in den 1. Stock verlegt.

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5. November 2006
Hattrick-Bar

Ab kommendem Samstag, den 11. November, findet wöchentlich die Hattrick-Bar statt. Die Liga-Spiele können auf Grossleinwand angeschaut werden. Dazu kann über Taktiken, Spielereinkäufe und Regeländerungen philosophiert werden. Beginn ist um 17 Uhr.

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3. November 2006
Einsprache gegen Bauernhausrenovation und Abbruch des Herrschaftsgarten

Wir haben heute unsere Sammeleinsprache verschickt. Über 300 Unterschriften von Hausbenutzern und Solidarisierenden haben unsere Einsprache und unserer Forderung, das ganze Bauernhaus und das Areal weiterhin nutzen zu dürfen, unterschrieben.

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17. Oktober 2006
Neue Homepage

Die neue Homepage ist nun freigeschaltet. Sie wurde umgearbeitet, damit sie einfacher zu editieren ist. Einige Inhalte sind bereits online. Vieles entspricht noch nicht dem Wunsch, wie sie schlussendlich aussehen soll. Es wird also weitere Veränderungen geben in den kommenden Tagen.

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